Glossar

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

A

Achsenfang

Die Möglichkeit, Objekte beim Zeichnen oder Bearbeiten an den von Start- und Referenzpunkt ausgehenden Achsen auszurichten. Bei Berührung des Objektes mit den horizontalen oder vertikalen Schnittpunkt der Achsen werden diese sichtbar und die Objekte richten sich an ihnen aus. Der Achsenfang ist eine spezielle Form des Snapping.

 

Antialiasing

Technik, mit der in Computergrafiken sichtbare Treppeneffekte an harten Kanten oder Farbübergängen ausgeglichen werden können.

Nach oben

B

Beleuchtungselement

Lichtquellen, um Raum- und Einrichtungselemente zu beleuchten. Es stehen Spotlicht, gerichtetes Licht sowie Punktlicht zur Verfügung.

BKS - Benutzerkoordinatensystem

Zwei- bzw. dreidimensionales Koordinatensystem, dessen Ursprung der Anwender durch das Setzen eines variablen Referenzpunktes selbst festlegt. Dadurch wird es möglich, Objekte genau aneinander auszurichten. Das Benutzerkoordinatensystem kann gedreht werden. Die Ausrichtung wird in der linken unteren Ecke des Arbeitsbereichs angezeigt.

Nach oben

C

CAD

Computer Aided Design beziehungsweise Rechnergestützte Konstruktion

 

CAD Software

Spezielle Software zum Erstellen von Konstruktionsunterlagen für mechanische, elektrische oder elektronische Erzeugnisse. CAD-System kommen unter anderem auch in Bauwesen, Architektur und Produktdesign zum Einsatz.

Nach oben

D

3DS

Format der Dateien des 3D-Computergrafik- und Animationsprogramms 3D Max von Autodesk, Inc. Dateien dieses Formats können im pCon.planner geöffnet, weiterverarbeitet und gespeichert werden.

Nach oben

E

Echtzeit-Rendering

Durch eine Bildwiederholfrequenz von ca. 20 Bildern pro Sekunde (frames per second - fps) wird erreicht, dass der Anwender keine einzelnen Bilder mehr wahrnimmt, sondern die schnelle Abfolge der Bilder als flüssige Bewegung sieht. So wird die Navigation durch den dreidimensionalen Raum im pCon.planner als realitätsnahe Bewegung wahrgenommen.

 

Einrichtungsgegenstände

Unter dem Begriff Einrichtungsgegenstände sind alle Objekte  zusammengefasst, die aus dem pCon.catalog in die Planung hinein geladen und dort platziert werden können. Das sind zum einen Möbel, zum anderen  Accessoires, wie Pflanzen, technische Geräte, Lampen, Wohntextilien, Dekorationsgegenstände und vieles mehr.

 

 

Extrudieren

Eine Fläche wird durch Parallelverschiebung in einen Körper mit dem Querschnitt der Fläche erzeugt. So wird bespielsweise aus einem Kreis ein Zylinder oder aus einem Rechteck ein Quader. Im pCon.planner werden Körper durch das Extrudieren von Flächen gezeichnet.

Nach oben

I

Interaktoren

Aktive Angriffspunkte an den Objekten, an denen der Anwender definierte Aktionen mit dem Objekt durchführen kann wie zum Beispiel krümmen, skalieren oder die Länge verändern.

Nach oben

O

Orbit

Ein Interaktionsmodus, bei dem das selektierte Objekt in der 3D-Ansicht in alle Perspektiven geschwenkt werden kann.

Orthographische Ansichten

Parallele Projektion eines Körpers. Das Objekt wird räumlich dargestellt, jedoch verlaufen alle Linien parallel zueinander. 

 

Orthographische Projektion

Bei einer orthographischen Projektion ist der Ansichtsbereich wie ein Kasten geformt. Anders als bei der perspektivischen Projektion ändert sich die Größe des Ansichtsbereiches von einem Ende zum Anderen nicht. Folglich beeinflußt der Abstand von der "Kamera" nicht, wie groß ein Objekt erscheint.

Nach oben

P

Panning

Das Verschieben der Planung nach links, rechts, oben oder unten verschieben. Diese Bewegung findet in einer Ebene statt. Panning beinhaltet nicht das Zoomen in oder aus der Planung.

Nach oben

R

Raumelement

Raumelemente sind alle Objekte, die die Architektur des Raumes bestimmen. Im pCon.planner zählen dazu neben Fenstern, Türen, Durchbrüchen, Glaspanelen und Fußböden auch die Lichtquellen.

 

Rendering

Verfahren in der Computergrafik zur plastischen, wirklichkeitsnahen Darstellung von Objekten. Dabei wird das Objekt perspektivisch gezeichnet und es werden die Wirkungen einer Lichtquelle (Schattierung und Lichtreflexe) auf das Objekt simuliert.

Zunächst werden das Drahtgittermodell des Objektes und seine Flächen berechnet. Danach werden der Lichteinfall und die Texturen, sowie Effekte wie z. B. Lichtreflexionen, berechnet.

 

Rotieren

Drehen eines Objektes um seine eigene Achse.

Nach oben

S

Skalieren

Werkzeug im pCon.planner, um Objekte in der Planung zu vergrößern oder zu verkleinern.

 

SKP

Dateiformat für dreidimensionale Computergrafiken, die im 3D Warehouse von Google bereit gestellt werden. Im pCon.planner können Dateien dieses Formats geöffnet, weiterverarbeitet und gespeichert werden.

 

Snapping

= Achsenfang. Die Möglichkeit, Objekte beim Zeichnen oder Bearbeiten an den von Start- und Referenzpunkt ausgehenden Achsen auszurichten. Bei Berührung des Objektes mit den horizontalen oder vertikalen Schnittpunkt der Achsen werden diese sichtbar und die Objekte richten sich an ihnen aus.

Nach oben

T

Textur

Füllmuster, das über die Oberflächen eines zwei- oder dreidimensional dargestellten Objektes gelegt wird. Texturen sind eigenständige Bilddateien mit einer in der Regel strukturierten Oberfläche. Mit der Textur wird das Material des Objektes, z. B. Holz, Metall, Stoff usw. simuliert. Dem Objekt wird damit ein realitätsnahes Aussehen gegeben.

Nach oben

W

WKS – Weltkoordinatensystem

Standardkoordinatensystem im pCon.planner. Die Ausrichtung des WKS bleibt bei allen Aktionen (auch Rotation) in der Planungsebene unverändert. Mit Betätigen der Leertaste kann der Koordinatenursprung des WKS neu positioniert werden.

Für bestimmte Vorgänge ist es sinnvoll, die Ausrichtung des Koordinatensystems zu verändern. Durch Betätigen der Taste „v“ kann es manuell gedreht werden. In diesem Fall spricht man vom benutzerdefinierten Koordinatensystem oder auch Benutzerkoordinaten-system. Nach Abschluss des Arbeitsganges springt das Koordinatensystem automatisch in die Standardausrichtung (WKS) zurück.

Nach oben

Z

Zeichenelemente

Zwei- und dreidimensionale Formen, die im pCon.planner manuell oder per Maßeingabe erstellt und bearbeitet werden können. Die zweidimensionalen Zeichenelemente sind: Rechteck, Polygon, Punkt, Linien, Kreis, Ellipse, Kreisbogen. Die dreidimensionalen Zeichenelemente sind: Kugel, Kegel. Alle anderen dreidimensionalen Körper lassen sich das Extrudieren zweidimensionaler Flächen erstellen.

Nach oben